Montag, 30. Juni 2014

Jack the Reaper

Jack war eigentlich ein ganz normaler Typ, der gerade erst hergezogen ist.
Dachten jedenfalls viele...
Kennt ihr dieses seltsame Gefühl, wen ihr eine Person seht und sofort wisst, dass etwas nicht mit ihm stimmt? Dieses Gefühl hatte ich, als ich das erste mal Jack gesehen habe. Wir gingen in die selbe Klasse und im allgemeinen war er ganz cool drauf, aber er hatte so eine dunkle Aura. Es fiel mir erst sehr spät auf, zu spät. Außerdem hatte er so eine gewalttätige Ader in sich, auch wenn er wie ein Weichei aussah. Aber egal wie seltsam er war, wir waren immer Freunde. Er war nicht nicht beliebt, ich aber auch nicht. Er kam sehr oft zu mir nach Hause, ich aber kein einziges mal zu ihm. Er faselte jedes mal irgendetwas von Renovierungen oder so etwas, wenn ich ihn drauf ansprach.
Eines Tages rempelte Jack versehentlich einen von unseren Klassenkameraden an. John, den Rowdy und schüttete ihm dabei versehentlich Wasser ins Gesicht. Prompt schnappte sich dieser Jack und schlug ihm mitten ins Gesicht. Und noch einmal. Und noch einmal. Jack jedoch verzog keine Mine. Aus seiner Nase lief Blut wie aus einem Wasserfall. Ich versuchte dazwischen zu gehen und bekam ebenfalls eine ins Gesicht. Es schmerzte extrem. Es tat sogar so weh, dass ich fast umfiel. Auf einmal kam ein Lehrer angestürmt und zerrte John von Jack weg. Jack schien nicht mal zur Kenntnis genommen zu haben, dass er gerade verdroschen worden war. Er zeigte nicht mal irgendwelche Anzeichen von Schmerzen. Und dann fing Jack an zu grinsen. Ich bekomme dieses Grinsen nie wieder aus meinen Gedanken. Der einmalige Angriff entwickelte sich zu Mobbing. Aber man sollte aufpassen, wen man mobbt, denn Mobbing kann Menschen zu Monstern machen.
Trotz des Mobbings hielt ich immer zu Jack, denn ich war sein letzter Freund. Aber dann fing er an sich zu verändern. Er wurde regelrecht unheimlich. Sein Verhalten wurde immer aggressiver, verletzte aber niemals jemanden. Und seine ohnehin schon dunkle Aura wurde richtig beängstigend. Eines Tages beschloss ich, Jack doch einmal zu besuchen. Ich wusste wo er wohnte, damals lies er mich aber nie rein. Es war schon 19 Uhr und es wurde allmählich dunkel. Ich musste zu Fuß gehen, da mein Fahrrad neulich geklaut worden war. Als ich den ewig langen Weg zu Jack bewältigt hatte, sah ich, wie sämtliche Fenster mit Brettern vernagelt waren und die Tür sperrangelweit offen stand. Ich hatte ein seltsames Gefühl dabei, aber ich betrat das Haus dennoch. Es war total dunkel, außerdem roch es seltsam. Ich tastete nach einem Lichtschalter, den ich auch fand und betätigte. Überall war Blut. Es war einfach überall und es war so widerlich, dass ich mich übergeben musste. Die Glühbirne schien alt zu sein, da sie nur wenig Licht produzierte. Ich ging weiter in den Flur hinein. Jeder Schritt machte ein schmatzendes Geräusch und ich musste mich fast noch einmal übergeben musste. Es zog mich aus irgendeinem Grund zu der Tür am Ende des Flures. Ich öffnete die Tür langsam. Sie quietschte grässlich. Der Raum war ebenfalls stockdunkel. Ich tastete erneut nach einem Lichtschalter. Plötzlich gingen die Lampen von alleine an. Dort stand er. Jack. Er hatte einen schwarzen Mantel an und trug Stiefel. Außerdem hatte er eine Sense auf dem Rücken geschnallt. Ein Tisch stand zwischen uns. Auf dem Tisch war eine silberne Box zu sehen, die Jack genau in dem Moment schloss, als ich sie ansah. Rechts lag eine leere Spritze. Ansonsten war der Raum leer. Jack starrte mich an. "Wa... wa... warst du das?", stotterte ich. Jack grinste. "Vielleicht, vielleicht auch nicht", antwortete er. Ich drehte mich um um wegzurennen. Jack stand wieder direkt vor mir. Ich zuckte zusammen. "Machs dir gemütlich hier. Du kannst aber auch nach Hause gehen, wenn du dich hier nicht wohl fühlst. Jetzt muss ich etwas erledigen. Man sieht sich die Tage." Und weg war er.
Ich rannte los. Ich wollte nur noch nach Hause. Dann stolperte Ich und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Ich wachte wieder in meinem Zimmer auf. Meine Mutter saß am Bettende. "Gott sei dank, du bist wieder aufgewacht. Ich hab mir solche Sorgen gemacht. Gestern sind alle deine Klassenkameraden verschwunden und ich dachte, Ich würde dich nie wieder sehen. Ach Gott du musst ausgehungert sein. Ich mach die lieber was zu essen", sagte meine Mutter und verließ den Raum. "Ach du meine Fresse, Ich dachte schon, die alte Schachtel geht nie. Also, wie gehts, Alter?", meinte Jack, der plötzlich auf dem Sofa lag, das auf der anderen Seite des Raumes war. Ich hatte Jack noch nie so reden hören. "Warst du das? Wo sind unsere Kameraden?", fragte ich ihn. "In der Höllenstadt Raidorm. Sie sieht aus wie unsere hier, nur ist sie menschenleer", sagte Jack. Er hatte plötzlich einen Apfel in der Hand, in den er reinbiss, während er aus dem Fenster schaute. "Der gesamte Wahnsinn sämtlicher verstorbener Seelen sorgt nun dort für Terror. Ich kann jede Person dorthin verfrachten oder wieder rausholen. Ich kann sogar mit ihnen sprechen", ergänzte er. Ich starrte ihn an. "Und was ist mit denen, die dich nicht gemobbt haben?" fragte ich total entsetzt. "Das hat dich nicht zu interessieren", zischte Jack. Ich wollte ihn nicht wütend machen. Er war ohnehin schon gruselig genug. Und wie schafte er es andauernd, so plötzlich aufzutauchen? Und warum tut er das alles überhaupt? "Also, zu dem Ersten: Ich kann alles, was ich will. Ich bin wie Gott, nur krasser und cooler. Und zum zweiten Punkt: "Menschen sind widerlich. Und jetzt müssen sie aussortiert werden", sagte Jack grinsend.
Ich wurde kreidebleich. Das ist nicht mehr normal. Er starrte mich grinsend an. "Man sieht sich, alter", lachte er. Weg war er. Und jetzt sitze ich vor meinem PC und schreibe dies an alle, die jemals so einen Mist gemacht haben: Passt auf, dass Jack euch nicht bekommt. Er ist total unberechenbar geworden. Verdammt, ich weiß nicht mal, wie er reagieren wird, wen er herausfindet, was ich hier über ihn schre

Fantasie und Wahnsinn

Ein etwa jugendlicher Bursche steht an einer Ampel, deren Licht rot leuchtet.
Ein Zeichen der Warnung, das den Regen durchdringt.
"Bleib stehen, wenn sie rot ist!", das sagte seine Mutter immer.
Er will ihr heute nicht die Schuld geben, aber es erscheint ihm doch logisch. Sie verhätschelte ihn, achtete zu gut auf ihn. Sie glaubte, andere Kinder könnten schlechten Einfluss auf ihn nehmen. Damit lag sie nicht völlig verkehrt, denn manchmal bringen dich falsche Freunde in schwierige Situationen. Heute gab er ihr die Schuld, dass er ein Außenseiter war und doch liebte er sie.
Er konnte nie wirklich "böse" sein. Auch nicht zu den anderen Kindern, die nicht mit ihm spielen wollten oder sich über ihn lustig machten.
Es war irgendwie traurig, dass er sie verstehen konnte.
Es fing ganz harmlos und unschuldig an.
Zuerst nannten sie ihn nur 'Muttersöhnchen'. Damals konnte er noch darüber lachen. Es stimmte ja.
Ein anderes mal legte ihm ein Klassenkamerad ein zerkautes Kaugummi auf den Stuhl, bevor er sich setzen konnte.
Damals konnte er noch darüber lachen.
Aber diese Gedanken, die er manchmal hatte...er konnte sie nicht abstellen. Gedanken daran sich zu rächen.
Andere so leiden zu sehen, wie sie ihn haben leiden lassen.
Das Licht der Ampel steht noch immer auf rot.
Er stellte sich manchmal vor, seinen Peinigern auch Streiche zu spielen. Doch letztendlich traute er sich nicht.
"Was würde Mama von mir denken..?", fragte seine innere Stimme.
Aber je älter Kinder werden, desto grausamer werden die Hänseleien, die verletzenden Spitznamen, die Schmerzen in der Seele.
Einmal überraschten sie ihn während des Schwimmunterrichts. Sie rissen ihm die Badehose herunter und rannten damit fort. Natürlich weinte er bitterlich. Und natürlich lachten sie über ihn. Niemand wollte oder konnte so richtig sehen, wie sehr er litt. Die Lehrer griffen ein und bestraften seine Peiniger.
Aber das machte es nur schlimmer. Er hätte nie gedacht, dass es noch schlimmer werden könnte.
Das Licht der Ampel steht noch immer auf rot.
Doch dann passierte es: Sie freundeten sich mit ihm an. Seine schrecklichsten Peiniger freundeten sich mit IHM an. Zum ersten mal in seinem Leben fühlte er so etwas wie Akzeptanz von anderen Menschen. Er lächelte dieser Tage öfter. Einer lieh ihm sogar das Fahrrad seiner großen Schwester, damit er mit ihnen fahren konnte.
An jenem Tag fuhren sie wieder durch die Gegend und kamen an einem etwas abgelegeneren Stück Wald vorbei. Sie blieben stehen.
"Wer hätte gedacht, dass Freundschaft gespielt werden kann..?", fragte seine innere Stimme, während er gequält lächelte.
Sie kamen auf ihn zu, rissen ihn vom Fahrrad und verprügelten ihn schlimmer, als er es sich je hätte vorstellen können. Seine Nase blutete, doch sie ließen nicht locker. Sie spuckten ihm in die Haare, zerrissen seine Kleidung und ließen ihn liegen.
Doch sie wussten nicht, dass sie jemand beobachtete. Ein hagerer Mann mit Brille. Auch er wusste nicht, dass ihnen dieser Mann folgte.
Das Licht der Ampel steht noch immer auf rot.
Er weinte nicht. Er konnte nicht. Aber eine seltsame Leere machte sich in seinen Augen bemerkbar. Es ist der Ausdruck eines Sterbenden. Der Ausdruck der Menschen, die aufgegeben haben.
Er schlurfte langsam nach Hause und es begann zu regnen. An den Weg erinnerte er sich nicht. Aber er erinnerte sich wie er an der Ampel stand.
An der Ampel, die auf rot stand. Etliche Minuten und vielleicht sogar stundenlang.

Ein junger Mann mit Stoppeln liegt auf einem Bett. Er schaut an die Decke. Stunden über Stunden über Stunden über Stunden.
Ein Mann mit weißer Kleidung kommt herein.
Ein Pieksen im rechten Arm, das er nicht spüren kann. Und das Licht der Ampel steht noch immer auf rot.
"Bleib stehen, wenn sie rot ist!", das sagte seine Mutter immer.

Der Autor

Hallo. Mein Name ist Rick und ich bin Autor. Bestseller Autor, um genau zu sein.
Dies hier soll keine Biografie werden, falls Sie, werter Leser, dies nun denken.
Nein. Nein, ganz bestimmt nicht.
Und es soll auch keine Art und Weise sein, dass zu Rechtfertigen, was ich tat, aber ich möchte,
dass ihr alle wisst, was mich angetrieben hat.
Zurück zu den Büchern.
Ich schreibe, bzw. schrieb Thriller und Horrorgeschichten, die allesamt besonders sind.
Es spiegelt sich in meiner detailgenauen Schreibweise wieder. Es zeigt sich, an den Gedankengängen der Figuren in meinen Romanen. Zumindest sagt dies die Fachpresse und die Leser meiner Bücher.
Dabei bin ich nicht mal besonders talentiert, was das schreiben angeht.
Hätte man mir dies vor 10 Jahren gesagt, so hätte ich denjenigen für Verrückt erklärt.
Ich meine, wer würde dies auch schon von einem wie mir erwarten?
Ich war nie besonders gut in Deutsch, ich hatte bis auf Englisch auch kein anderes sprachliches Fach gewählt. Lieber verbrachte ich meine Zeit im Computerraum.
Aber wie bin ich dann zum Schreiben gekommen, fragt ihr euch sicherlich?
Ich fing an zuschreiben, als meine Mutter starb. Ich saß neben ihr, als sie ihre letzten Worte im zerstörten Auto sagte.
Wir fuhren in eine Nebelwand und knallten dann gegen diesen Baum.
Sie hatte getrunken.
Ich war viele Monate depressiv, ritzte mich und versuchte Selbstmord zu begehen.
Ihr müsst wissen, dass mein Vater, als ich 4 war, abgehauen war, und ich niemanden hatte.
Nun ja, irgendwann fing ich dann an, meine Erlebnisse mit meinem Tagebuch zuteilen. Mein Therapheut empfhol mir dies.
Ich fing an und beschrieb, wie die letzten Momente waren.
Ich schrieb alles sehr detailgetreu auf, als würde ich mich an jeden einzelnen Augenblick erinnern, an jede Sekunde in dem Auto.
Ich merkte, dass ich viel zuschreiben hatte, so schrieb ich innerhalb von 2 Monaten 4 Tagebücher voll.
Jede freie Minute verbrachte ich mit schreiben. Schreiben war meine therapie, so dachten es die Ärzte.
Mir gefiel das schreiben, mehr und mehr.
Es gefiel mir, über das Leid der Menschen zu schreiben. Ich liebte es, ihre Schmerzen auf Papier zu bringen. Mit Füller und Tinte.
Ich schrieb viel über meine Mutter, aus der Realität wurden Geschichten und aus denen eigenständige Monologe. Ich wurde richtig gut darin.
Ich versuchte mich auch an anderen Situationen, doch war ich dort erfolglos.
Es fiel mir einfach nichts ein, oder die Situationen wurden nicht richtig und realistisch übermittelt. Dies gefiel mir einfach nicht, und den Lesern im Netz auch nicht. Zu diesem Zeitpunkt erreichte ich bereits tausende mit meinen kleinen Horrorgeschichten. Doch, Sie meinten, dass dort irgendetwas fehlte, irgendetwas, was in meinen alten Geschichten da war, dort aber nicht mehr zu finden war.
Ich überlegte, wurde depressiv. Endlich konnte ich etwas gut, und jetzt auf einmal war alles aus?

Ich schrieb einige Jahre nicht mehr, flüchtete zurück ins echte Leben.
Irgendwann war es dann wieder soweit. Ich ging abends in die Tanke, um noch etwas Bier zuholen, als diese Überfallen wurde. Ich duckte mich hinter ein Regal und schaute mit an, wie der Täter den Verkäufer bedrohte, ihn anschrie und ihn schlug. Das Opfer, ein junger Mann, vielleicht 20,
mental anscheint instabil, fing an zu weinen und öffnete nicht die Kasse. Entweder war er sich zu stolz, oder er kam mit der Situation nicht zurecht. Ich tippe auf letzteres.
Mittlerweise war der Täter auch ziemlich 'instabil', so zerrte er ihn über die Theke, schlug ihn zu Boden und trat auf ihn ein. Zwei Schüsse erklangen. Ich blieb regungslos liegend, hoffend, er würde flüchten, was er schließlich auch tat.
Der Kassierer starb an den zwei Projektilen in seiner Brust, doch vorher redete er noch mit mir, im Todeskampf.
Ich stand ihm bei, und nahm es auf. Viele Menschen können Jahrelang mit so etwas nicht umgehen, doch ich... ich verkraftete es.

Ich fing daraufhin wieder an zuschreiben, und die Texte sprudelten aus mir heraus, wie früher.
Ich konnte es mir nur mit der Situation an der Tankstelle erklären.
Der brutale Tot des Jungen war meine Inspiration. Mein Todesengel, der mir Ideen zuwarf.
Und sie waren gut. Der Community gefielen meine Werke und schließlich wurde mir ein Angebot von einem Verlag gemacht, meine Werke doch als Buch raus zubringen.
Ich willigte ein, und schrieb meinen ersten Roman.
Doch schon kurz nach dem Anfang, gingen mir die Ideen aus. Ich hatte erneut eine Schreibblockade.
Es war nicht so, als wüsste ich nicht, worüber ich schreiben solle. Nein.
Ich wusste einfach nicht, wie ich es schreiben sollte. Wie ich es formulieren sollte, und wie ich das Leiden richtig mit dem Leser verbinde.
Ich entschloss mich, über das Wochenende in die Berge zu fahren um dort meiner Schreibblockade entgegen zu wirken.
Ich packte das nötigste ein und fuhr los. Auf dem Weg dorthin hielt ich an einer Tankstelle, mitten im nirgendwo, an. Der Inhaber, ein Junger Mann, erzählte mir, dass die Tankstelle eigentlich seinem Vater gehörte, er jedoch vor einigen Tagen an Lugenkrebs verstarb.
Ich wünschte ihm mein herzlichstes Beileid und fuhr weiter zur Hütte.
Dort angekommen, fing ich direkt mit dem Schreiben an, und es ging auch langsam weiter.
Die Ruhe hier oben war himmlisch. Keine einzige Menschenseele im Umkreis von 20 Kilometern.
Vor der Hütte lag ein großer See, von der außen Welt abgeschnitten.
Jemand, der über Seen schreibt, würde sich hier oben wohl fühlen, dachte ich.

Es ging einfach nicht weiter. Ich musste dieses Kapitel fertig schreiben, ich muss das Skript abgeben, dachte ich abends nach. Es kann doch nicht so enden?
Da kam mir eine Idee. Ich ging in die Küche und nahm das schärfste Messer, dass ich fand.
An dieser Stelle wusste ich nicht, was mit mir war. Ich wurde von purem Adrenalin überrannt. Von Gier.
Ich spürte, wie mein Herz pumpte, es hörte erst auf, als ich schon an der Tankstelle war.
Sie können sich ausmalen, was ich tat.
Ich tötete ihn!
Ich kam in den Laden, nahm das Messer und stoch ihm von hinten die Klinge in den Rücken. Er schrie, während er sich versuchte, umzudrehen. Ich zog die Klinge heraus.
Blut spritzte auf den Boden, gegen das Regal. Er schaute entsetzt in meine Augen.
Sie trafen sich auf halben Weg, während die Klinge langsam seine Bauchdecke durchdrang.
Ein ekeliges Geräusch war zu hören. Als würde man einen Fuß in Schlamm setzten, und ihn in der schleimigen Masse drehen.
Ich zog das Messer erneut heraus. Blut floß in hoher Anzahl heraus.
Er sank zu Boden. Ich stand vor ihm, auf ihn nieder starrend. Als würde ich ihn verurteilen.
Seine Hand tastete an meinem Bein, während er schrie. „Papa! Papa!“
„Es gibt keinen Papa“, sagte ich emotionslos. Er war mein Opfer, mein menschliches Opfer.
Ich setzte die Klinge am Hals an und durchdrang die Haut.
Es war unglaublich.
Ich bin ihm ewig dankbar, dass Buch wurde ein großer Erfolg.
Seine Leiche beerdigte ich im Wald.
Danke, junger Verkäufer 1.

Ich schrieb einige Romane und verdiente gut an ihnen. Mal tötete ich einen Geschäftsmann.
Mal auch nur einen Penner.
Weißt du, beide sind kurz vorm Tod kaum mehr zu unterscheiden. Beide weinen oder urinieren sich ein. Beide versuchen, um Hilfe zuschreien.
Ich experimentierte. Mal schnitt ich ihnen einen Finger ab. Mal auch gleich eine ganze Hand oder glatt das ganze Bein. Die Emotionen sind so verschieden.
Manche, besonders Frauen schreien extrem. Manche sind auch eher leise. Versuchen, ihren
Stolz aufzubewahren.
Welchen Stolz? Hahaha.
Sie bieten einen Geld an. Sie sagen, sie würden nicht zur Polizei gehen.
Doch dies alles lässt mich kalt. Ich bin ein Monster geworden, jemand, der aus harbgier und Geld tötet. Das ich mir dies bewusst bin, überrascht mich selber. Ein monster kann ich also nicht sein... Ich würde es eher teuflisches Genie nennen. Zwar etwas stereotypisch, doch finde ich es okay.

Ich schaue mir die Folterungen und Exekutionen während des schreibens auch an. In meinem Regal sind viele Videokassetten. Sie dürfen sie gerne nehmen, sich anschauen und sich fürchten.
Denn das tut ein normales Individuum, wenn es dies sieht.
Sich fürchten. Angst ist eine so Fassetten reiche Emotion, aber dies beschrieb ich ja bereits.

Nun ja, ich muss das schreiben langsam beenden. Die Polizei steht vor meiner Haustür, klopfend.
Sie haben einen Durchsuchungsbefehl. Sie werden in den Keller gehen und die frische Erde sehen.
13 Leichen. Schon irgendwie ironisch, wenn man's so betrachtet...
Ich konnte mir für das Geld der Romane eine verstärkte Tür und bruchsichere Scheiben kaufen.
Es dauert wohl noch einbisschen, bis sie die Tür aufsprengen.
Da werde ich aber schon lange im Jenseits sein, mein Körper als lose Schale hier liegen gelassen.
Der Kopf aufgeplatzt durch die P22. Der Körper vergiftet durch das Zyankali.
Jetzt bleibt mir nur noch eins zusagen;
Ich bereue nichts.
Lebt wohl.


Donnerstag, 15. Mai 2014

Vergessen

Ich saß in meinem Zimmer und durchwühlte meine Spielesammlung, und stieß auf eines meiner alten Pokémonspiele. Es war Mystery Dungeon Team Zeit. Freudig steckte ich das Spiel in meinen Nintendo DS und schaltete ihn an. Das Intro verlief normal, jedoch war der Ton extrem verzerrt. Da ich die Version von einem Flohmarkt hatte, wunderte mich das nur ein bisschen. Ich wählte meinen Spielstand aus und sah, das bei den Bossgegenern, die ich besiegte, alle Gildenmitglieder aufgelistet waren. Ich schluckte und startete.
Ich befand mich bei einem Zwischenspeicher, kurz bevor man gegen Zwirrfinst kämpfen muss. Ich ging dirket in den Dungeon und sah auf den oberen Bildschirm. Dort waren die Teammitglieder aufgelistest, alle 3 auf Level 1. Level 1? Das kann nicht möglich sein!, dachte ich und dann fiel mein Blick auf die Namen der Monster. Meins, ein Pflinfa,  heißt You, da ich mich immer so in RPGs nannte. Meine Partnerin Endivie hatte ich Leaf genannt, jedoch stand dort nun Leave. Reptain, welchem man eigentlich keinen Namen geben konnte hieß Us alone. You leave us alone-Du lässt uns alleine. Meine Kehle schnürte sich zu. Das musste ein Bug sein. Kopfschüttelnd ging ich eine Ebene weiter nach unten.
Die Sprites, der Begleiter wurden traurig. Die Namen waren wieder anders: Pflinfa W, Endivie H und Reptain Y. WHY-Warum. Warum was?, flüsterte ich dem Spiel zu, doch es kam keine Antwort. Wie denn auch? Es war ja nur ein Spiel. Als ich mich bewegen wollte, wurde der Bildschirm weiß und eine Textbox erschien.Du hast uns alleine gelassen.Warum? I-ich weiss es nicht..,sagte ich zu meinem Spiel. WARUM?! ,fragte es mich noch einmal und der Bildschirm dunkelte sich ab. Er hat uns schon längst gefunden...Du wirst nun dafür leiden! Ein schriller Ton erklang und ich lies die Konsole fallen und hielt mir die Ohren zu, doch es hörte nicht auf, nein es wurde noch stärker bis es plötzlich abbrach.
Langsam sank ich auf die Knie, jedoch nicht vor Erschöpfung, sondern weil etwas mich auf den Boden drückte. Panisch schlug ich das, was mich niederdrückte und sah es dann dirket an. Zwirrfinst. Es lächelte, soweit es lächeln konnte. In seiner linken Hand hielt es etwas und als mir bewusst wurde, was es war, drehte sich mein Magen um. Die schlaffen, blutverschmierten und angeschlagenen Körper von Endivie und Reptain. Dann packte es mich und versuchte mich in sein Bauchmaul zu ziehen. NEIN!,kreischte ich heiser und plötzlich ließ es mich los, verschwand mitsamt meinen Partnern und dem DS.
Zurück blieben Puppen, welche eine viel zu große Ähnlichkeit mit den Pflanzenpokémon hatten. Plötzlich hörte ich wieder diesen schrillen Ton. Dann wachte ich auf. Alles nur ein Traum, mein DS war da. Mein Blick schweifte zu meinem Bettende und mein Herz blieb stehen. Dort saßen zwei Poké-Puppen: Reptain und Endivie.


Sonntag, 11. Mai 2014

Eine schreckliche Nacht

Du warst schweißgebadet aufgestanden und suchtest nach einem Lichtschalter. Du liefst hilflos in deinem Zimmer herum, bis du den Lichtschalter gefunden hattest... doch das war nicht dein Zimmer.
Du wundertest dich und schautest aus dem Fenster, es war noch mitten in der Nacht, obwohl dein Wecker anzeigte, dass es vier Uhr Nachmittags war. Als du entdeckt hattest, dass dies nicht dein Haus war, wolltest du nach den Hausbesitzern suchen, fandest aber Niemanden. Im Flur auf dem Ostflügel war jemand, den du nicht erkennen konntest, da es immernoch sehr dunkel war. Es kam näher und du bliebst stehen wo du warst. Ein Junge kam direkt auf dich zu und auf seinem Shirt stand groß "Jeff".
Du dachtest dir nichts dabei und fragtest wer er sei. Der Junge schüttelt mit dem Kopf, als ob er selbst nicht wüsste, wer er sei. Du hattest beschlossen mit ihm zu gehen. Du fragtest den Jungen, wo er herkommt, aber er sagte nur "Ich weiß es nicht".
Darauf konntest du nur antworten: "Du weiß gar nichts mehr von dir? Du weißt nichtmal, wer du bist? Also ich bin ....." Du hattest es vergessen. Du dachtest dir nichts dabei. Du schautest auf dein Shirt, aber dort stand nichts drauf. Du hattest beschlossen den Jungen Jeff zu nennen. Jeff fragte dich wo du herkommst, du konntest nicht antworten, da du immer noch über deinen Namen grübeltest. Jeff fragte wie er dich nennen sollte. Du antwortetest mit "Jane", da du den Namen immer schon schön fandest. Ihr gingt zusammen nach unten und du sahst Leichen von unbekannten Leuten. Jeff lächelte, was du nur schlecht sehen konntest, da er im dunklerem Teil des Raumes stand.
Alle diese Leute... wie das Blut floss und aus den Augen blutete eine schwarze Substanz . Du wusstest nicht, was du machen solltest. Du nahmst dir Jeff und ranntest aus dem Haus in den Wald hinein. Jeff meinte, dass es ihm nicht gut ginge und du schautest ihn an. "Ich kann nichts erkennen.", sagtest du. Du erinnerst dich, wie er vermutlich gelächelt hat, als sie die Leichen sahen.
"Hast du gelacht als du die Leichen sahst!?!?", fragtest du hysterisch. Jeff antwortete "Nein,  Jane." in einem ruhigem Ton. Du drehtest dich um und wusstest nicht wo ihr seid. Jeff wollte sich ausruhen und nach Leuten suchen & du meintest, das wichtigste sei, dass ihr etwas zu essen findet. Ihr fandet einen Unterschlupf und einen großen Vorrat an Essen und Trinken. "Wir brauchen Waffen zum Überleben.", sagte Jeff laut. Du hast dich erschrocken als du dies gehört hattest, hast dir aber nichts anmerken lassen. Die ersten zwei bis drei Stunden habt ihr unterschiedliche Schichten geschoben zwischen Wachen und Schlafen. Du warst als erstes dran mit Aufpassen, da sich Jeff noch immer schlecht fühlte und erschöpft war, zudem fandest du den Gedanken, dass Jeff Wache halten sollte, nicht so gut. 
Am nächsten Morgen war es immernoch ziemlich dunkel und du warst erschrocken wach geworden ,als du feststelltest, dass du die Nacht über eingeschlafen warst, und Jeff Wache geschoben hatte. Jeff fragte voller Ironie "Gut geschlafen?" du konntest nur mit einem skeptischen Gesicht nach oben schauen. Noch gar nicht richtig wach stelltest du fest, dass das Essen schon fertig war. Du aßt und meintest, dass sie sich auf die Suche nach Menschen machen sollten. Jeff stimmte zu und ihr machtet euch auf den Weg. Mit der Zeit habt  ihr euch gegenseitig gefragt, woran ihr euch noch erinnen könnt. Du hast den Anfang gemacht  und sagtest "Ich hatte einen Traum, in dem ich ein Feuer sah und einen entsetzlichen Schrei hörte. Mein Trommelfell ist fast geplatzt!" Jeff starrte dich mit seinen großen roten Augen an und meinte " Du auch?". Du starrtest Jeff genauso verwirrt an, wie er dich.
Ihr seid noch ein Stück gelaufen und habt ein Kind gesehen. Dieses Kind hatte keine Augen mehr und meinte: "Freddy ist unser Freund, er liebt alle Kinder und spielt mit ihnen." Wärend du zurückschreckst blieb Jeff da und hörte aufmerksam zu. Aus den Häusern trat Blut aus und am Ende der Straße stand ein Mann mit einer Klaue aus spitzen Messern. Ihr ranntet weg und ein diabolisches Lachen holte euch ein. Jeff lachte diesesmal ganz deutlich und verlangsamte sein Tempo. Du standest Vor Schreck da und riefst "Was tust du da? Du musst mitkommen!", voller Entsetzen.
Da du noch bei Verstand warst, ranntest du in den Wald und schautest zu, wie Jeff ein großes Messer aus seinem weißen Pullover zog. Dir wurde auf einen Schlag klar, dass die Leichen von ihm sind und du mit einem Killer unterwegs warst. Du konntest nicht weg und sahst die beiden kämpfen. Es floss Blut in Tonnen und ein heller Blitz erstahlte hoch am Himmel, der alles in Flammen aufgehen ließ. Freddy lachte lauter und beide beachteten das Feuer nicht. Ferddy sah zu dir und meinte "Jeff," er schaute dabei zu Jeff und danach wieder zu mir, "er hatte deine Eltern zur Strecke gebracht. Nachdem er seine eigenen Eltern erledigt hatte."
Du schautest zu Jeff, der dich nicht beachtete. Du sahst ein Messer, wie es die Killer aus den Horrorfilmen hatten, und nahmst es an dich. Du hattest Wut und du erinnertest dich wieder, wie du in das Haus kamst: Du warst am Schlafen als du ein Poltern hörtest und wolltest nachsehen was das war. Du gingst nach unten und niemand war da, nur ein extrem blasser Typ mit einem blutigem Messer. Er sprang aus dem Fenster hinaus und du verstandest nicht ganz, was du machen solltest und gingst nach draußen, wo du irgendwann eingeschlafen bist.
Du wurdest Älter und hattest Rache geschworen. Du kamst aus deinen Gedanken hinaus, als du wieder hochsahst und Jeff erkanntest. Er dachte wohl, du konntest dich an nichts erinnern und du hast das Spiel noch für einige Zeit mitgespielt und ihr kamt zu einem Waffenladen. Du wundertest dich über nichts mehr als du merktest, dass Ferddy nicht da war. Du suchtest dir eine große Pistole mit mehreren Magazinen und eines der größten Messer aus, die du vor Jeff verstecktest. Ihr gingt weiter und Jeff ging immernoch davon aus, dass du dich an nichts erinnern konntest.
Ihr gingt auf eine freie Fläche Nahe der Stadt und er bot sich als Aufpasser für die Nacht an. Du meintest er hätte den Schlaf mehr verdient und er zuckte als ob er glaubte, dass du Verdacht schöpfst. Dennoch legte er sich schlafen. Mitten in der Nacht begabst du dich zu den Taschen mit den Waffen nahmst dein Messer und wolltest zu Jeff. Er jedoch war nicht da wo du ihn zurückgelassen hattest. Im selben Augenblick durchdrang ein starkes Ziehen deinen Rücken und das letzte was du sahst war Jeff, der einen schrecklich aufgeschlitzetn Mund hatte, seine Augenlieder waren abgebrannt und die Augen schwarz umrrandet. Er sagte ganz ruhig: "Jetzt kannst du Schlafen gehen. Du hast es dir verdient.".....


H-01

Tagebucheintrag vom 28.6.2015:
Nun ist es ein Jahr her, seit Tag X.
Ich werde euch nun erklären, was passiert ist.
Es war ein gemütlicher Junitag: Ich ging mit meiner Familie durch das Dorf.
Ich weiß nicht, ob ich es mir nur einbildete oder ob es mit dem Test zutun hatte.
Der Test? Den werde ich euch nun beschreiben: Eine Woche vor dem Tag X, wie ich ihn nenne,
musste das gesamte Dorf in der Sporthalle antreten. Es war komisch. Jeder bekam ein Bändchen mit einer Zahl darauf, wir sollten es nicht abnehmen. Alle wurden untersucht, so mit Speichelprobe und Röntgen, etc.
Als ich fertig war, sagte man mir, ich solle meine Band-Nummer und meinen Namen auf die Liste eintragen. Ich sah, das nur zwei weitere Einträge darauf verzeichnet waren.
"Ruben Bürger    291743
Christoph Körbe 543256"
Ich kannte sie beide. Es waren meine besten Freunde in der Grundschule.
Meine Mutter sagte, dass sie nichts auf eine Liste eintragen sollte, genauso wie meine Schwester.
Jedenfalls rief ich die beiden an. Ruben erzählte mir, dass er mitgehört hatte, wie der Doktor
etwas von Hundegen erzählte. Wir machten uns Gedanken, ob es Zufall war, dass nur wir uns eintragen mussten.
Dann, als wir durch das Dorf liefen, hörten wir sehr lauten Krach. Es hörte sich wie eine Baustelle an. Wir wollten um die Ecke schauen, als wir lautes Geschrei hörten. Ich glaubte nicht was es war: Es waren Hunde die Menschen jagten!
Wir rannten schnell weg. Als wir fast zuhause angelangt waren, musste ich mit ansehen wie.
Wie die Hunde meine Mutter und meine Schwester wegzogen. Ich wollte hinterher laufen, als ich einen Schlag auf den Kopf bekam. Ich wurde bewusstlos. Es war schon dunkel, als ich aufwachte. Ich wusste nicht, wo ich mich befand. Als sich meine Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah ich dass ich mich in der Turnhalle befand und mit mir ...
Christoph und Ruben!
Ruben war am schlafen und Christoph saß in einer Ecke. Ich ging zu Christoph und fragte ihn was passiert ist.
Er wusste es selber nicht.
Ruben stand plötzlich hinter mir und erschreckte mich zu Tode.
Er meinte, es hätte etwas mit dem Test zutun. Mir fiel wieder ein, dass der Test ja in dieser Sporthalle gemacht worden war.
Ich entschloss mich umzusehen. Wir gingen gemeinsam in den Raum, der dem Doktor als Arztzimmer gedient hatte. Zum Glück hatte Chris Taschenlampen dabei, sodass wir uns Umsehen konnten. Ich fand eine Liste worauf mit einer kalten Handschrift Namen und anscheinend Bändchennummern geschrieben stand. Aber dort war noch eine Spalte wo H-01 Injektion stand.
Überall waren Häkchen in dieser Spalte. An jedem Namen.
Es mussten so gut wie alle ihren Namen eingetragen bekommen haben, außer uns drei.   
Wir diskutierten gerade, was dies zu bedeuten hatte, als wir etwas hörten.
Wir schlichen raus und sahen, dass dort ein Hund lag. Er schien zu schlafen. Wir sahen ihn etwas genauer an, als Ruben bemerkte, dass der Hund am Bauch stark blutete. Das Tier war tot.
Wir sahen, dass er eine Art Band um seine Pfote gebunden hatte. Dort stand 504726.
Mir lief ein Schauer über den Rücken, als mir der Gedanke kam nachzusehen ob diese Zahl auf der Liste stand. Tatsächlich stand sie dort:
"504726 Michael Schneider"
Wir erschraken, als wir ein Knurren hörten.  

Monster

Was macht ein Monster für euch aus ? Ich kann eure Antworten förmlich hören. „Monster haben scharfe Krallen, Monster sind schleimig, Monster verstecken sich im Schrank oder anderen dunklen Stellen ...“ Allgemein könnte man sagen, ein Monster ist etwas, was uns unnatürlich erscheint.

Zum Beispiel haben sie außergewöhnliche Fähigkeiten (Kugel prallen ab/fliegen hindurch; Überleben von tödlichen Verletzungen; Regeneration; die Fähigkeit ohne Augen zu sehen ...), ihnen fehlen Körperteile oder diese sind ungewöhnlich (rasiermesserscharfe,lange Fingernägel oderZähne; fehlende Augen) und so weiter. Daraus kann man einen einfachen Schluss ziehen, wir haben Angst vor Dingen, die ANDERS oder die unerklärlich sind. Doch du solltest Angst vor denen haben, die so normal scheinen wie du! Du sollst keine Angst vor Monstern haben, denn diese existieren nur in deiner Fantasie und in Filmen, nein, die solltest Angst haben vor den Menschen die dir tagtäglich begegnen.

Die meisten Monster, könnte man auf einen Blick erkennen, doch nun sage mir, wie erkennst du einen Psychopathen, einen Vergewaltiger,oder gar einen Mörder ? Wenn du jetzt am liebsten antworten würdest, dass viele Tatoos, eine komische Frisur, oder Piercings haben, so frage dich, denkst du dies, weil du schon viele Psychopathen mit diesen gesehen hast ? Oder denkst du dies, einfach nur weil sie auf dich ANDERSwirken als die „normalen“ Leute. Denk darüber nach, für viele ist, anders zu sein, oftmals das Gleiche wie, böse, eklig und in ganz schlimmen Fällen sogar gestört zu sein. Doch nun zurück zu dem was ich dir sagen wollte. Denkst du, dass jemand der ein Psychopath ist automatisch auch anders aussieht als die anderen beziehungsweise normalen?
Ich denke jetzt solltest du verstanden haben, was ich dir sagen wollte. Wenn du nicht verstanden haben solltest, was ich meine, solltest du wenigstens noch ein wenig darüber nachdenken, was oder wer die „echten Monster" sind.
Sind es die schleimigen Kreaturen, ohne Augen und mit messerscharfen Zähnen, welche aber nur in Fantasie und Film existieren ?
Oder sind es doch die Menschen, die du immer für so „normal“ gehalten hast, von dessen dunklen Geheimnissen du aber keine Ahnung hast ?
Du musst wählen.